Hauptplatz 2 | 85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm

ZUM HOTEL

Übernachten Sie doch mal vor den Toren Münchens!

Übernachten Sie doch mal vor den Toren Münchens!

Schlafen mitten in der Stadt Pfaffenhofen an der Ilm- am Puls der Stadt, jedoch in ruhiger Lage. Wir betreiben einerseits die alte bayerische Brauereigaststätte Müllerbräu als auch andererseits das Café-Restaurant-Bar-Othello das seit 10 Jahren stadtbekannt ist. Und das alles in einem Haus, dass durch seinen Charme des vorletzten Jahrhunderts besticht. Ein Ort an dem die besondere Gastfreundschaft noch zählt, die Semmeln vom Naturbäcker stammen und das Gulasch fürs Abendessen auch noch Hausgemacht ist. Ein Ort zum Übernachten mit 13 Zimmern. Schöne moderne Bäder und ein leckeres Frühstück mit hochwertigen Produkten in Buffettform sind für uns wichtiger als Dinge die im Hotel keiner braucht. Der Gast und die Gastlichkeit stehen bei uns im Vordergrund. Trotzdem verzichten Sie ob als Geschäftsreisender oder Kurzurlauber nicht, auf Sauberkeit und Standards wie kostenloses W-Lan und kostenfreie Parkplätzen.

Zum Brauereigasthof Müllerbräu!

Der Brauereigasthof Müllerbräu blickt auf eine spannende Vergangenheit zurück. 1856 wurde er von Familie Mulzer erbaut und ging 1868 in den Besitz von Anton und Karoline Müller über. „1901 heiratete der verwitwete Brauerei- und Gasthofbesitzer Anton Müller, die Köchin Walburga, welche ihre Ausbildung im Hotel Sacher in Wien genoß. Der Brauereigasthof wurde weit über die Region hinaus bekannt. Im Haus gab es allerhand Delikatessen und Fleischspeisen aus den Kochbüchern der Hofköche. Erlesene Gemüsesorten, Tomaten und verschiedene Fleischarten wurden noch vor dem ersten Weltkrieg in Pfaffenhofen eingeführt, so etwas kannte man in einer Kleinstadt gar nicht. 1914 war Walburga mit den Wirtschaftszweigen Brauerei, Gaststätte und der Land- und Forstwirtschaft die größte Arbeitgeberin der Stadt. Bis zum Schluss ließ Sie es nicht nehmen, von früh bis spät in der Küche zu stehen und Ihre Gäste selbst zu begrüßen und zu verabschieden.“ (von Anny Schmid-Müller)

Erleben Sie mit uns die schönsten Seiten Pfaffenhofens!

Der Müllerbräu ist ein Haus mit jahrhundertelanger Tradition. Bereits 1618 wurden hier die Zecher bewirtet, gerne auch über die Sperrstunde hinaus, wie Polizeiakten aus der damaligen Zeit belegen. Dabei war die damals am Hauptplatz gelegene Müller-Brauerei im 17. Jahrhundert nur eine von insgesamt 13 Brauereien in Pfaffenhofen. Eine stolze Anzahl, es fallen im Verhältnis auf eine Brauerei etwa 150 Bürger.

Trotzdem geht im Jahr 1638 das Bier aus und die Stadt liegt auf dem Trockenen. Bayern befand sich zu dieser Zeit zwar im Dreißigjährigen Krieg, doch Feinde waren weit und breit nicht in Sicht. Es war schlicht und einfach schlecht gewirtschaftet worden.

Der Magistrat wies die Schänken darauf hin „allen Ernstes“ an, den Mangel umgehend zu beheben, sonst würde man ihnen die Schankerlaubnis entziehen. Um eine solche Bierverknappung in Zukunft zu verhindern, prüften Rat und Bürgermeister in späteren Jahren bei sogenannten Kellervisitationen, wie viel Gerstensaft eine jede Brauerei im Vorrat hatte. Im Jahr 1769 wurde beispielsweise ein Vorrat von 274.583 Litern festgestellt. Das entsprach in etwa 214 Maß pro Einwohner in Pfaffenhofen.

Doch Quantität bedeutete nicht automatisch auch Qualität, weshalb von städtischer Seite die „Biersetzer“ unterwegs waren. Diese Amtspersonen tranken im Rathaus erst „einen taugsamen Trunk“, bevor sie den jeweiligen Bierpreis festsetzten, und führten in den Bierkellern und Wirtsstuben laufend Qualitätskontrollen durch. Obwohl diese Tätigkeit dem einen oder anderen Bierfreund als Traumjob erscheinen mag, musste die Stadt 1606 ihre Biersetzer „Unfleißes halber“ mit Strafgeldern belegen.

Die Hallertau ist das größte Hopfenanbaugebiet der Welt – geerntet wird im August und September.

 

 

Quelle: http://www.stadtfuehrungen-pfaffenhofen.de/